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Energie
 

Spartipps

Kühlen und Gefrieren:

  • Tauen Sie Kühlschränke mit halbautomatischer Abtauvorrichtung 1-2 mal pro Jahr ab. Ein dicker Eispanzer braucht unnötig Energie.
  • Tauen Sie regelmäßig Ihr Kühl- oder Gefriergerät ab, Eisbildung isoliert und behindert die Kälteabgabe. 1cm Eis bedeutet bis zu 75% höhere Stromkosten.
  • Stellen Sie Lebensmittel nur abgekühlt in den Kühlschrank oder das Gefriergerät.
  • Vermeiden Sie häufiges und langes Öffnen von Kühlschrank und Gefriergerät. Übersichtlich einsortierte Lebensmittel ersparen Ihnen langes Suchen.
  • Stellen Sie ein Kühlgerät nicht neben den Herd oder die Heizung. Je niedriger die Umgebungstemperatur ist, desto geringer ist der Stromverbrauch des Gerätes.
  • Kühl- und Gefriergeräte mit stärkerer Wärmedämmung sind zwar teurer als die Normalausführungen, benötigen jedoch bis zu 40% weniger Strom.
  • Beim Kauf einer neuen Gefriertruhe sollten Sie die richtige Dimensionierung beachten: Pro Person sind 50 bis 80l Nutzinhalte üblicherweise ausreichend.
  • Gekochte Speisen erst auf Raumtemperatur abkühlen lassen, ehe sie in den Kühlschrank gestellt werden.
  • Gefriergeräte mit guter Wärmedämmung, können den Stromverbrauch wesentlich verringern. Die Temperatur beim Einlagern frischer Lebensmittel sollte mindestens -22°C betragen. Je tiefer die Temperatur, umso rascher gefriert die Ware und die Qualität bleibt besser erhalten.

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Kochen und Backen:

Herd/Backrohr
  • Nutzen Sie auch beim Backofen die Nachwärme. Schalten Sie den Backofen zum Beispiel bei Backzeiten zehn Minuten vor Ende der Gardauer aus. Sie können sich ca. € 7 pro Jahr einsparen.
  • Verwenden Sie beim Kochen nur geeignetes Geschirr mit einem ca. 3-5 mm dicken Boden und gut schließendem Deckel.
    Mit einem Deckel auf dem Kochtopf wird ein Einsparungspotential von ca. € 30 pro Jahr erreicht.
  • Achten Sie darauf, dass die Kochplatte zur Gänze abgedeckt ist. Jerder Zentimeter, den die Platte größer als der Topf ist, hat einen Mehrverbrauch von 20-30 % zur Folge.
  • Dunkle Metallformen verkürzen die Brat- und Backdauer , Keramikformen verlängern diese.
  • Vermeiden Sie häufiges Öffnen der Backofentüre. Es geht Ihnen wertvolle Wärme  verloren. Sie erreichen ein Einsparungspotential ca. € 4 pro Jahr.
  • Das Braten im Backofen macht erst ab einer Gargut-Größe von ca. 1,5 kg Sinn. Einsparungspotential ca. € 30 pro Jahr
  • Wählen Sie die richtige Herdplatte: Induktionskochfelder sind wahre Stromsparmeister, ansonsten sind Cerankochfelder besser als Gusseisenplatten um Strom zu sparen. Sie sparen sich ca. € 5 pro Jahr.
  • Backen Sie mit Umluft statt mit Ober- und Unterhitze. Sie sparen Strom, da man auf diese Weise die Temperatur um 20-30°C verringern und Gerichte auch über- und untereinander gleichzeitig zubereiten kann. Sie erreichen ein Einsparungspotential ca. € 6 pro Jahr.
Mikrowelle
  • Mikrowellengeräte eignen sich hervorragend zum Erwärmen von kleinen Portionen; bei größeren Mengen ist der Herd effizienter.
  • Flüssigkeiten bis zu ½ Liter können in kürzerer Zeit und mit weniger Stromverbrauch als auf dem Herd erwärmt werden.

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Waschen, Trocknen, Bügeln

  • Hohe Temperaturen und Vorwäsche erhöhen den Stromverbrauch beim Wäsche waschen deutlich. Bei normaler Verschmutzung reichen für weiße Wäsche statt 95° meist 60° (Ersparnis bis zu 40%), bei Buntwäsche statt 60°meist 30-40° (Ersparnis bis zu 25%) aus. Sie sparen ca. € 15 pro Jahr
  • Nutzen Sie das Energiesparprogramm Ihrer Waschmaschine. Normal verschmutzte Kochwäsche wird auch bei 60°C sauber.  
    Dosieren Sie die Reinigungs- und Waschmittel sparsam nach Herstellerangabe. So viel wie nötig, so wenig als möglich. Die Umwelt und Ihre Geldbörse werden es Ihnen danken.
  • Der Stromverbrauch eines Wäschetrockners hängt unter anderem wesentlich von der Restfeuchte der zu trocknenden Wäsche ab. Deshalb nur sehr gut geschleuderte Wäsche in den Wäschetrockner geben.
  • Bei der Verwendung eines Wäschetrockners sollten Sie die Wäsche nach Dicke und gewünschtem Trockungsgrad vorsortieren. Die Wahl „Bügelfeucht“ statt „Schranktrocken“ hilft Energie sparen.
  • Ein Wäschetrockner mit Feuchtigkeitssensor schaltet nach Erreichen des eingestellten Trocknungsgrades selbsttätig ab.
    Geschirrspüler
  • Strom und Zeit spart man, wenn man weniger verschmutztes Geschirr mit 50°C statt mit 65°C wäscht. Die richtige Programmwahl durch Anpassen an die Geschirrart und den Verschmutzungsgrad sowie die richtige Temperaturwahl und Waschdauer können bis zu 25% Ersparnis bringen. Einsparungspotential von ca. € 15 pro Jahr
Geschirrspülen
  • Beim Geschirrspülen ist händisches Vorspülen nicht notwendig, es genügt, wenn Sie die groben Speisereste entfernen.
    Ein Warmwasseranschluss für den Geschirrspüler ist dann sinnvoll, wenn das Wasser auf billige Art erwärmt wird, etwa mit einer Solaranlage oder einer Wärmepumpe.
  • Wählen Sie beim Geschirrspülen für weniger verschmutztes Geschirr eine niedrige Waschtemperatur.
  • Stellen Sie die Geschirrspülmaschine auf die Wasserhärte des verwendeten Wassers ein. Das Reinigungsergebnis wird es Ihnen lohnen. Die Wasserhärte erfahren Sie beim Wasserwerk.
  • Klarspüler in Geschirrspülmaschinen reduzieren ev. auftretende Kalkränder am Geschirr und reduzieren die Trockenzeit.
    Geschirrspüler immer voll beladen – bei Teilbeladung erhöht sich der Energiebedarf pro Gedeck wesentlich. Ohne Sparfunktion verbraucht man hier gleich viel wie bei Vollladung, beim Sparprogramm sinkt der Verbrauch nur um ca. 30%. Sie sparen ca. € 8 pro Jahr.

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Warmwasser, Lüften und Heizen:

  • Durch unnötig häufiges und langes Fensteröffnen geht unkontrolliert viel Wärme verloren. Lüften Sie daher in regelmäßigen Abständen kurz aber kräftig.
  • Bei Boilern bringt ein Senken der Warmwassertemperatur pro 5°C eine Energieersparnis von 10%.
  • Um Energie zu sparen, müssen Heizungsanlagen auf den Wärmebedarf individuell abgestimmt sein. Unsere Experten informieren Sie gerne.
  • Einhandmischer oder Thermostatbatterien an Warmwasserzapfstellen stellen rasch die gewünschte Auslauftemperatur ein. Sie sparen damit Wasser und Energie.
  • Achten Sie beim Kauf eines elektrischen Warmwasserspeichers auf die Wärmedämmung des Gerätes, Sie sparen bis zu 300 kWh Energie/Jahr.
  • Mit einer kontrollierten Wohnungslüftung inklusive Wärmerückgewinnung wird in der gesamten Wohnung ein angenehmer und ausreichender Luftwechsel sichergestellt.
  • Ein gekipptes Fenster ist ein schlechter Luftregulatur. Um den erforderlichen Luftaustausch - in den meisten Fällen ein stetiger 0,5- bis 0,7-facher Luftwechsel - zu erreichen, wird Heizenergie verschwendet.
  • Eine Nachtabsenkung der Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlage kann eine beträchtliche Energieersparnis bringen. Die Absenkung der Raumtemperatur um nur 1°C bringt eine Energieersparnis von rund 5-7%.
  • Die Regelung über Raumthermostate bringt den Vorteil, dass zusätzliche Wärmequellen (z.B. Sonneneinstrahlung, Wärme aus Glühlampen und Geräteabwärme von Kühlschrank, Bügeleisen, E-Herd, …) erfasst werden. Dadurch ist „Überheizen“ des Raumes und damit Energieverschwendung ausgeschlossen.
  • Heizen Sie die Räume abhängig von ihrer Nutzung und lassen Sie nicht genutzte Räume nicht völlig abkühlen. Es kostet mehr Energie einen kalten Raum aufzuheizen, als einen Raum permanent niedrig temperiert zu halten. Daher die Temperatur nicht um mehr als drei bis vier Grad absenken.
  • Folgende Raumtemperaturen reichen meist aus: 20-21°C in Wohnräumen, 18-19°C in Vor- und Nebenräumen, Küche und Schlafzimmer. Nur in den ersten Jahren nach Neuerrichtung eines Gebäudes sollten zur Vermeidung von Schimmelbildung vorübergehend höhere Temperaturen eingestellt werden.
  • In den Heizperioden sollten nachts Rollläden, Fensterläden und Vorhänge geschlossen werden, dadurch können 15% der Heizkosten gespart werden.
  • Sie wollen sehen ob Ihr Haus gut wärmegedämmt ist? Der Einsatz der Thermografiekamera erlaubt dies. Fragen Sie nach den Voraussetzungen und vergleichsweise geringen Kosten für eine derartige Gebäudeuntersuchung bei Ihren EKG-Experten. Innengedämmte Räume lassen sich schneller aufheizen als außengedämmte - kühlen allerdings auch schneller ab. Nutzen Sie diesen Effekt in Ihrem Hobbyraum oder dem Wochenendhaus.

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Kleingeräte und Stand-by:

  • Kleingeräte mit elektrischer Heizung verbrauchen für die gleiche Arbeit meist weniger Strom als ein Elektroherd (Wasserkocher, Toaster, Eierkocher, …).
  • Röhren- und Plasmafernseher sind richtige Stromfresser. Am wenigsten Strom verbrauchen die LCD/TFT-Geräte. Grundsätzlich gilt: je größer der Bildschirm, desto größer ist der Energieverbrauch.
  • Bei Nichtgebrauch den Fernseher komplett abschalten. Ein Ökoschalter (Auto Off) schaltet den Fernseher nach einer Stunde Leerlauf (Standby) automatisch ab. Einsparungspotential ca. € 14 pro Jahr
  • Akku-Geräte brauchen Strom, solange der Akkulader angesteckt ist, auch wenn das Gerät geladen ist.
  • Elektronische Geräte in Stand-by-Funktion verbrauchen Energie. Einsparungspotential ca. € 14 pro Jahr.
  • Steckbare Netzteile verbrauchen Strom, auch wenn das Gerät ausgeschalten ist (Netzteil warm).
  • Der Durchschnitts-Stromverbrauch eines Farbfernsehers im Standby-Betrieb beträgt im Jahr 73kWh. Elektronische Uhren von Elektrogeräten, wie E-Herd, Mikrowellengeräte, Radiowecker, etc., verbrauchen zwischen 17 und 53kWh/Jahr und Gerät.
    Beleuchtung:

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Beleuchtung:

  • Der Anteil der Beleuchtung am Gesamtstromverbrauch im Haushalt beträgt zw. 8-10%. Die Wahl der richtigen Lampen und der überlegte Einsatz des Lichtes können Geld sparen.
  • Wenn die Leuchte es ermöglicht und die Brenndauer mindestens eine Stunde pro Tag beträgt, sollten Sie Glühlampen gegen Energiesparlampen austauschen. Einsparungspotential ca. € 25 pro Jahr
  • Sorgen Sie für ein niedriges Beleuchtungsniveau bei der Allgemeinbeleuchtung und für eine hohe Beleuchtungsstärke beim Arbeitsplatz.
  • Achtung: Halogenlampen sind KEINE Energiesparlampen - sie benötigen geg. Glühlampen wegen des Transformators zusätzlich Strom!
  • Wählen Sie Leuchten aus, die ihrer Funktion gerecht werden. Verwenden Sie reflektierende Leuchtenschirme.
  • Schalten Sie die Glühbirnen beim Verlassen des Raumes (mehr als 10 Minuten) aus. Einsparungspotential ca. € 25 pro Jahr 
  • Reflektierende Lampenschirme geben mehr Licht und benötigen weniger Strom.
  • Sie sparen Strom, wenn Sie Glühlampen beim Verlassen des Raumes (länger als 10 Minuten) ausschalten.

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