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Meine Stadtwerke

STW

Die Unternehmensgeschichte ist vor allem geprägt durch den Wandel von einem kommunalen Versorgungsbetrieb zum modernen, privatwirtschaftlich organisierten Dienstleistungsunternehmen. Die zukunftsorientierte Ausrichtung der Stadtwerke Klagenfurt AG manifestiert sich am markantesten in der Umwandlung des Betriebes in eine Aktiengesellschaft im Jahr 2000. Eine Weichenstellung, die vor allem auch den neuen globalwirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Liberalisierung) gerecht wurde.

1940
wurde die STW durch Zusammenfassung der damals bereits bestehenden städtischen Einzelbetriebe in Klagenfurt gegründet. Das Elektrizitätswerk, das Wasserwerk, die Verkehrsbetriebe, die Bäder, Bestattung und die Plakatierung wurden unter eine gemeinsame Führung gestellt.

1949
kam die Fernwärme dazu, als das erste Fernheizkraftwerk von Österreich. 1949 wurde  das Gaswerk, das im 2. Weltkrieg stark zerstört wurde, von den Stadtwerken Klagenfurt übernommen und 1952 in Betrieb gesetzt. Seit dieser Zeit hat Klagenfurt eine bewährte, dreischienige Energieversorgung.

1967
wurde das Bad Maiernigg den Stadtwerken Klagenfurt übergeben und präsentierte sich bereits 1969 in neuem Glanz.

1972
eröffnete das Hallenbad Klagenfurt in der Gasometergasse.

1993
eröffnete - nach einem Umbau des Hallenbades - das Erlebnisbad Klagenfurt.

1998
wurde mit dem Aufbau eines Glasfaserkabelnetzes begonnen und ein neues, zukunftsträchtiges Geschäftsfeld, die Telekommunikation, aufgebaut. Dieses Netz wird heute von allen Telekom-Betreibern genutzt.

2000
war zweifellos das wichtigste Ereignis der Stadtwerke Klagenfurt - die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Die von der EU geschaffenen Rahmenbedingungen der Liberalisierung, auch bisher monopolistischer Bereiche, erfordern eine privatwirtschaftliche Unternehmensführung mit klarer, strategischer Ausrichtung.

2003
wurde das Strandbad Maria Loretto von der Stadtwerke Klagenfurt AG gekauft und als öffentliches Strandbad weiter geführt.

2005
wurde das Unternehmen AQUAssist gegründet, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Klagenfurt AG, die sich mit den Bereichen Rohrnetzerhaltung, Optimierung von Wasserversorgungssystemen und Dienstleistungen im Wassersektor beschäftigt.

Zur Stärkung der Wettbewerbsposition wurden Ende 2005 die Energiebereiche Strom, Gas und Fernwärme in die Energie Klagenfurt GmbH eingebracht. Der 49%-Partner ist der starke österreichische Energieversorger „Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG (Verbund). Alle anderen Geschäftsbereiche der StadtWerke Klagenfurt AG verbleiben in der Muttergesellschaft und im 100%igen Eigentum der Stadt Klagenfurt. Für die Realisierung des GDK Klagenfurt wurde eine Tochtergesellschaft mit Namen KEG (Kraftwerkerrichtungs- und -betriebs GmbH) gegründet.

2006
wurde die Veolia Wasser GmbH (45 %-Beteiligung) und die aqua consult Ingenieur GmbH (6 %-Beteiligung) als strategischer Partner in die AQUAssist eingebracht.

2007
schlossen sich der bisherige STW-Geschäftsbereich "Werbung" und der österreichische Marktführer der Außenwerbung Gewista (49 %- Beteiligung) zur neuen Poster Service GmbH  zusammen. Die Poster Service GmbH bietet im urbanen Raum alle modernen Werbemedien (Motion Lights, City Lights, Rolling Boards und Video Walls) sowie die klassischen Werbemedien wie Plakatflächen und Litfaßsäulen an.

2008
Mit Jänner 2008 schlossen sich die beiden Bestattungen in Klagenfurt und Villach zur Bestattung Kärnten GmbH, kurz BKG genannt, zusammen.  Die städtischen Bestattungen in Klagenfurt und Villach schlagen einen neuen Weg für eine gemeinsame Zukunft ein. Durch den Zusammenschluss der beiden Bestattungen sind auch die Marktchancen wesentlich größer geworden. Konkret setzen sich die Anteile der beiden Partner wie folgt zusammen: 56 Prozent Stadtwerke Klagenfurt AG und 44 Prozent Stadt Villach.

Im Mai 2008 entstand die Wörthersee Schifffahrt GmbH, kurz WSG genannt. Partner der Stadtwerke Klagenfurt war der Pörtschacher Martin Ramusch. Die Stadtwerke Klagenfurt AG hielt den Mehrheitsanteil von 51 Prozent.

2010
war ein bewegendes Jahr der Stadtwerke Klagenfurt. Erst wurde die AQUAssist liquidiert und die Betreuung der bestehenden Kunden vom Bereich Wasser der Stadtwerke übernommen.
Nach langen Verhandlungen wurde die Wörthersee Schifffahrt GmbH (WSG) an Martin Ramusch, der bisher 49% an der WSG hielt, verkauft.
Das Bestattungsunternehmen PAX mit Standorten in Kärnten und der Steiermark konnte nach einem umfangreichen Sanierungsverfahren von der BKG Bestattung Kärnten GmbH erworben werden und soll speziell familiäre und individuelle Verabschiedungen durchführen. Erfreulich ist, dass somit künftig auch in der Steiermark der hohe Grad an Bestattungsqualität ausgebaut werden kann.
Der erstinstanzliche Bescheid für die Errichtung des GDK wurde im Herbst 2010 erteilt.

2011
Die Stadtwerke Klagenfurt haben sich von einem klassischen Versorgungs- zu einem Dienstleistungs- unternehmen mit fast allen kommunalen Sparten – ausgenommen Kanal- und Entsorgungsbereich – entwickelt.