Seiteninhalt Hauptmenü Suche Schriftgröße Breadcrump Servicezone
Werbung
Gas-Dampf-Kraftwerk
 



Gasdampfkraftwerk Klagenfurt

Sichere Stromversorgung und saubere Fernwärme

In Klagenfurt ist das Gas-Dampf-Kraftwerk (GDK Klagenfurt) geplant. Der Bau hat einen doppelten Nutzen:

Erstens wird mit dem Kraftwerk die Stromversorgung im Zentralraum Kärntens für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt.

Zweitens wird das alte Fernheizwerk (Baujahr 1949) ersetzt und saubere Fernwärme in die Haushalte geliefert. Eine Erweiterung der Anschlusskapazität von derzeit 16.500 auf 25.000 Haushalte ist möglich!

Besuch im GDK Timelkam                                           

In der oberösterreichischen Gemeinde Timelkam steht seit 2008 ein Gasdampfkraftwerk, das jener Anlage, die in Klagenfurt geplant ist, von der Dimension gleicht.

Die Anlagengröße und das Konzept sind gleich, nur die Fernwärmeproduktion soll in Klagenfurt höher sein, was aber wiederum den Kühlvorgang und somit den Dampfausstoß reduziert. Um so ein Kraftwerk einmal in Vollbetrieb zu sehen, reisten Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und Stadtrat Peter Steinkellner in Begleitung von Energie Klagenfurt-Geschäftsführer Mag. Franz Paulus sowie Projektverantwortlichen und Journalisten im Juni 2010 nach Timelkam.

Das GDK Timelkam wurde in einer Rekordzeit von nur zwei Jahren in einem eigenen Energiepark errichtet. Die Umsetzung erfolgte ohne Einwände der Bevölkerung, die UVP war in wenigen Wochen abgeschlossen. Das GDK hat eine maximale elektrische Leistung von 422 MW, die Fernwärmeleistung liegt bei 100 MW.

Von der modernen Technik und den Vorteilen eines GDK konnte sich die Klagenfurter Delegation bei einem Rundgang auch selber überzeugen. Obwohl die Anlage in Vollbetrieb lief, waren keine Emissionen sichtbar. Durch den Einsatz modernster Technik, die natürlich auch für Klagenfurt geplant ist, konnte der CO2-Ausstoß um 65 Prozent und die NOX-Belastung um 87 Prozent gesenkt werden.

Auch punkto Klima und Wetter konnten keinerlei Veränderungen festgestellt werden, das Thema Nebel bzw. zusätzliche Nebeltage, das in Klagenfurt bei der Kraftwerksdiskussion ständig angeschnitten wird, ist in Timelkam völlig unbekannt.

Für den Bürgermeister von Timelkam, Johann Riezinger, war die Entscheidung für ein Gasdampfkraftwerk die optimale Lösung. „Die einzige Belastung für die Bevölkerung war die Baustelle“, so Bürgermeister Riezinger, der seinem Amtskollegen Christian Scheider nun eine rasche Realisierung des umweltfreundlichen Klagenfurter Projektes wünschte.

Fotovermerk: Stadtpresse/blitzlicht.at

 

news.zone

Biomasse in Kärnten

 
[weiterlesen]

Rechnungshof fordert Bau neuer Kraftwerke!

 
[weiterlesen]